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Aufführungen:   Samstag,
Sonntag,
Dienstag,
Mittwoch,
  27.03.
28.03.
30.03.
31.03.
  Beginn jeweils 20.00 Uhr
in der neuen Aula
des Leibniz-Gymnasiums Altdorf


   

„Wunderland”  - wer assoziert da nicht sofort „Alice” ? Zumindest der Titel ist kaum jemanden unbekannt, viele haben wohl auch den Zeichentrick-Film gesehen, einige vielleicht sogar Lewis Carrolls Erzählung gelesen.
Dass er diese eigentlich für ein Kind von 10 Jahren verfasste, mag uns heute verwundern, denn manche Anspielung des Textes erschließt sich einem Kind in diesem Alter noch kaum. So hat er denn seit seiner ersten Erscheinung 1865 unter dem Titel Alice Adventures in Wonderland immer auch die Erwachsenen angezogen.

Da diese aber - leider - nur selten zum bloß kindlichen Vergnügen eintauchen in diese Wunderwelt, begann man bald, Carrols Geschichten zu hinterfragen und in vielfältiger Richtung zu deuten. Man sezierte den Text auf seine Symbole hin, um herauszufinden, welche biographischen oder gar psychoanalytischen Interpretationsansätze sich dahinter verbargen, hatte ihn doch ein alternder verschrobener Jungeselle einem kleinen reizenden Mädchen gewidmet. Weniger spekulativ und sensationslüstern waren dagegen die Betrachtungen über den Logiker und Mathematiker Carroll, der seiner Profession Ausdruck verlieh in scheinbar aberwitzigen Zahlenspielereien und mathematischen Rätseln.

Seine Vorliebe für Wortspiele und Nonsenseverse durchzieht den Text und kommt oft in so rascher Folge daher, dass der Leser oder Betrachter vielleicht zunächst nur verwundert lächelt und erst im Nachhinein manche Doppeldeutigkeiten wahrnimmt.

Da der Text von den Interaktionen seiner skurrilen Wesen mit der Hauptfigur lebt, hat er schon früh und immer wieder zu Dramatisierungen herausgefordert. Manche Fassung geht dabei sehr frei mit der Vorlage um, kürzt unnachsichtig oder kombiniert mit Elementen aus der zweiten Erzählung Alice hinter den Spiegeln.

Uns lag weder eine moderne Pop-Variante am Herzen, noch wollten wir Nähe zum Disney-Verschnitt. Deshalb orientiert sich die von mir dramatisierte Fassung recht eng an Carrolls Text, streicht behutsam oder fügt Dialoge hinzu, wo die Erzählung sie nicht hergibt. Die Idee, die Hauptfigur, im Titel nur mit „A.” abgekürzt, unkonventionell zu besetzen, kam aus der Reihen der Spieler, die so jeglichen Anklang an Disneys Blondchen von vorneherein ausschließen wollten.

Zu einem absoluten Unikat aber wird diese Inszenierung wieder einmal erst dadurch, das unser „Hauskomponist” Konstantin Voigt seine musikalischen Ideen beisteuerte und mit einem ungewöhnlich besetzten Live-Ensemble die menschliche „Neigung zum Absurden” unterstützt, die „das geheimnisvolle Königreich der Kinder” auch dem Erwachsenen öffnet. (A.Breton über Alice im Wunderland)

P.V.  



 Figuren
 und Spieler

Alister Matti DöpkeK13
Nora, seine Schwester Feli RabigerK12
Weißes Kaninchen Bene Stengl11d
Türen 1-4 Susanne u. Katharina Hübner
Sascha Achhammer u. Sebastian Richter
Wolle Völkl u. Tessi Muswieck
Anna Hißmann u. Frank Schuster
09b, K12
11a, K12
K13, K12
K12, K12
Leuchter Julian Peters
Simon Dreutter
Katha Seibert
Leila Philipp
Kerstin Walther
11c
11a
K12
K12
11b
Maus Sabine FröhlichK12
Tauben Lena Kues, Leila PhilippK12
Papagei Cathrin Schuster09g
Geier Ute GroßK12
Marabu Tessi MuswieckK12
Ente Verena EngelhardtK12
Eule Anna HißmannK12
Pelikan Katha HierlK12
Storch Magdalena Mock09c
Raupe Wolle VölklK13
Frosch-Lakai Sascha Achhammer11a
Fisch-Lakai Fox RichterK12
Herzogin Verena EngelhardtK12
Köchin Katha SeibertK12
Grinsekatze Katha HierlK12
Märzhase Ute GroßK12
Hutmacher Corinna FriedrichK12
Haselmaus Susi Samson11b
Pik 2 Kerstin Walter11b
Pik 5 Susanne Hübner09b
Pik 7 Simon Dreutter11a
Soldaten Anna Hißmann
Lena Kues
Wolle Völkl
K12
K12
K13
Prinzessinen Feli Rabiger
Sabine Fröhlich
Magdalena Mock
K12
K12
09c
Herzkönig Julian Peters11c
Herzkönigin Ulla WittenzellnerK12
Herzbube Beni Szabo11e
Henker Tessi MuswieckK12
Suppenschildkröte Katharina HübnerK12
Greif Frank SchusterK12
Schwarzkittel Corinna Friedrich
Feli Rabiger
Beni Szabo
Ulla Wittenzellner
Sascha Achhammer
Sebastian Richter
K12
K12
11e
K12
11a
K12

 Es wirken mit:

Souffleusen Lena Chmel
Jusha Zillich
8a
8a
Licht und Ton Mira Bollmann
Beate Zapf
Moritz Stückler
K13
K12
8a
Technik Julian Peters
Sebastian Richter
11c
K12
Maske Nina Stückler
Lena Kues
Stella Bollmann
Katha Seibert
Tessi Muswieck
Leila Philipp
Sabine Fröhlich
Julia Blackman
Linda Sieber
K14
K12
K12
K12
K12
K12
K12
10e
10e
Kostüm Verena Engelhardt
Corinna Friedrich
Ulla Wittenzellner
K12
K12
K12
Requisite Katha Hierl
Ute Groß
Anna Hißmann
K12
K12
K12
Plakatentwurf Matthias Döpke
Wolfgang Völkl
K13
K13

 Musikalische
 Gestaltung:

Klavier Johanna UrdanetaK13
Geige Julia Göhl8e
Cello Steffen Murau11c
Flöte Sonja Endres
Claudia Benz
K12
8b
Querflöte Katharina HübnerK12
Percussion Johannes Keuten
Jeremias Pappert
Christian Macht
K12
K12
11a
Komposition und
musikal. Leitung
 Konstantin Voigt 

 

techn. Leitung  Walter Flintsch     
Regie  Petra Vetter          




Außerdem danken wir herzlich:
Herrn Ulrich Bollmann, Verlag "Der Bote", für den Druck der Plakate,
Herrn W.-D. Berghammer, für das Herstellen der Flamingo-Schläger,
Frau Karin Holzinger für die Fotos,
Frau H. Sirch für das Noten-Schreiben,
den Hausmeistern, der Verwaltung, dem Kollegium und der Schulleitung
für Hilfe, Verständnis und Unterstützung

 
  last update : 01.05.2018  
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